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Jacobi Holzbau bei ratgeber.ARD.de
Altes Haus neu saniert - Fünf Tipps vom Haussanierungs-Profi
ARD.de hat Stephan Jacobi in Mainz nach den besten Sanierungstipps befragt. Der Fachmann für Haussanierungen zeigt Ihnen, was Sie unbedingt beachten sollten, wenn Sie die Isolierung des Hauses verbessern wollen.
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Jacobi Holzbau in der Sendung ZDF.reporter
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Handwerkerblatt 2007
Handwerk braucht Tradition, um in unseren
schnelllebigen Zeiten dem Kunden verlässlicher Partner zu
sein. Handwerk braucht aber auch Vision, um in Zeiten knallharten
Wettbewerbs zukunftsfähig zu bleiben.
Bei Jacobi Holzbau in Mainz werden
Traditionen gepflegt und Visionen entwickelt, im Dienste
des Kunden und zum Wohl des Betriebs. „Zu
unserer Tradition gehört, dass wir uns als Teil der Region
verstehen“, erklärt Firmengründer Stephan Jacobi. „Übertrieben
kann man sagen, ‚wir fahren nur in Gonsenheim’,
sprich: Handwerk funktioniert meiner Meinung nach am Besten
lokal.“ Damit
sei zweierlei gewährleistet – der Betrieb sitzt
nah am Kunden, wenn der ihn braucht. Und auf der Fahrt zwischen
Handwerker und Auftraggeber wird nicht unnötig Sprit verbraucht.
Somit ist das Beispiel der traditionellen Ausrichtung des Betriebes
zugleich eines für die Visionen Jacobis. Denn der hat
ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein, und handelt
auch danach. So ist der neue Firmensitz, dank Solarzellen,
Holzheizung und 30.000-Liter Zisterne naturfreundlicher Energie-Selbstversorger. „Strom
produzieren wir dreimal mehr als wir verbrauchen, mit dem Überschuss
verdienen wir sogar noch“, erklärt der 42-Jährige
nicht ohne Stolz.
Gegründet hat Jacobi den Betrieb
1990 mit zwei Angestellten, mittlerweile beschäftigt er 15
Mitarbeiter. Das sind neben Betriebsleiter Stefan Petri zwei weitere
Meister, acht Gesellen, ein Hilfsarbeiter und drei Azubis. Nicht
alle sind Zimmerer, Jacobi beschäftigt auch Schreiner und
Dachdecker, ebenfalls als ein Teil seiner Philosophie: „Handwerk
ist Dienstleistung“,
ist er überzeugt, „das heißt, wir leisten Dienst
am Kunden. Und der hat kein Interesse, für jede Schraube
am Toilettendeckel einen neuen Betrieb zu beauftragen. Also bieten
wir so viel wie möglich aus einer Hand, als Gesamtkonzept.“
Neben
dem Kerngeschäft, also Holzbau, Aufstockungen, Anbauten
oder Dachstühle, leistet Jacobi deshalb auch Dachdecker-
oder Spenglerarbeiten, entwickelt Wärmedämmungen für
Neubauten oder Sanierungen und stellt bei Bedarf sogar Baugenehmigungen
oder Förderanträge. „Mit diesem breiten Ansatz
laufen wir in der Region außer Konkurrenz“, ist sich
der Allrounder sicher. „Für die Kunden bedeutet das
Top-Service – und uns sichert es das Überleben, dass
wir seit jeher, über den Tellerrand schauen.“ Beim
Blick über den Tellerrand ist er auch auf ökobewusste
Lösungen für seine Kunden gestoßen. Aktuelles
Projekt ist dabei in Zusammenarbeit mit der Odenwälder Firma
AgriCell die Dämmung mit einem natürlichen Rohstoff – Wiesengras,
eine Methode, die sogar der Staat fördert. „Mein Vorteil
ist, der Betrieb läuft, ohne dass ich daneben stehe. Das
Vertrauen in die Mitarbeiter ist da. Also nutze ich meine Zeit,
um zu überlegen, welche neuen Wege die Firma beschreiten
kann.“ Eines will Jacobi dabei nicht sein: „Ich bin
kein Missionar. Ich biete den Leuten an, was ich für sinnvoll
erachte. Ob sie das annehmen wollen, ist ihre freie Entscheidung.“
Ähnlich
klingt seine Einstellung zum Thema Ausbildung. „Den
Jungs, die bei uns lernen, bieten wie hier etwas, nämlich
einen sicheren Arbeitsplatz, vernünftige Bezahlung und gutes
Betriebsklima. Das ist unsere Leistung. Daraus etwas zu machen,
das ist die Eigenleistung jedes Einzelnen.“
Die
Ausbildung zum Zimmerer steht auf drei Säulen: Ausbildungsbetrieb,
Berufsschule und überbetriebliche Ausbildungsstätte. „Jugendlichen
hier eine Chance zu geben ist uns wichtig. Wir haben im Schnitt
einen Azubi pro Lehrjahrgang – und das, obwohl wir nicht
ganz glücklich damit sind, dass wir im ersten Lehrjahr als
Betrieb kaum etwas von den Jungs haben.“ Einer, der beste
Eigenleistung gezeigt hat, ist Thomas Tschickardt. Im Januar
legte er seine vorgezogene Gesellenprüfung ab und war mit
100 praktischen und 98,3 Theoriepunkten Jahrgangsbester. Beim
Landeswettbewerb des Zimmereihandwerks belegte der 18-Jährige
den 2. Platz, nun ist er vorgeschlagen für die Begabtenförderung. „Mir
gefällt mein Beruf sehr, damit stellt sich der Ehrgeiz automatisch
ein“, findet Tschickardt. „Toll ist auch, dass hier
im Betrieb so viele Bereiche abgedeckt sind, also die Arbeit
sehr vielfältig ist.“ Das klingt schwer nach Lob an
die Adresse des Arbeitgebers. Angesprochen auf den Anteil am
Erfolg des Youngsters winkt Jacobi entschieden ab, „das
hat er ganz allein geschafft.“ Und nach einem Moment des
Nachdenkens fügt er hinzu, „wir bieten unseren Auszubildenden
den Nährboden an, wachsen müssen die Jungs dann selbst.“
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