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JACOBI HOLZBAU GMBH | Am Sägewerk 23a |  55124 Mainz
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Januar 2012
» Rückblick

PRESSE

Jacobi Holzbau bei ratgeber.ARD.de

Altes Haus neu saniert - Fünf Tipps vom Haussanierungs-Profi

ARD.de hat Stephan Jacobi in Mainz nach den besten Sanierungstipps befragt. Der Fachmann für Haussanierungen zeigt Ihnen, was Sie unbedingt beachten sollten, wenn Sie die Isolierung des Hauses verbessern wollen.

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Jacobi Holzbau in der Sendung ZDF.reporter

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Handwerkerblatt 2007

Handwerk braucht Tradition, um in unseren schnelllebigen Zeiten dem Kunden verlässlicher Partner zu sein. Handwerk braucht aber auch Vision, um in Zeiten knallharten Wettbewerbs zukunftsfähig zu bleiben.
Bei Jacobi Holzbau in Mainz werden Traditionen gepflegt und Visionen entwickelt, im Dienste des Kunden und zum Wohl des Betriebs. „Zu unserer Tradition gehört, dass wir uns als Teil der Region verstehen“, erklärt Firmengründer Stephan Jacobi. „Übertrieben kann man sagen, ‚wir fahren nur in Gonsenheim’, sprich: Handwerk funktioniert meiner Meinung nach am Besten lokal.“ Damit sei zweierlei gewährleistet – der Betrieb sitzt nah am Kunden, wenn der ihn braucht. Und auf der Fahrt zwischen Handwerker und Auftraggeber wird nicht unnötig Sprit verbraucht. Somit ist das Beispiel der traditionellen Ausrichtung des Betriebes zugleich eines für die Visionen Jacobis. Denn der hat ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein, und handelt auch danach. So ist der neue Firmensitz, dank Solarzellen, Holzheizung und 30.000-Liter Zisterne naturfreundlicher Energie-Selbstversorger. „Strom produzieren wir dreimal mehr als wir verbrauchen, mit dem Überschuss verdienen wir sogar noch“, erklärt der 42-Jährige nicht ohne Stolz.
Gegründet hat Jacobi den Betrieb 1990 mit zwei Angestellten, mittlerweile beschäftigt er 15 Mitarbeiter. Das sind neben Betriebsleiter Stefan Petri zwei weitere Meister, acht Gesellen, ein Hilfsarbeiter und drei Azubis. Nicht alle sind Zimmerer, Jacobi beschäftigt auch Schreiner und Dachdecker, ebenfalls als ein Teil seiner Philosophie: „Handwerk ist Dienstleistung“, ist er überzeugt, „das heißt, wir leisten Dienst am Kunden. Und der hat kein Interesse, für jede Schraube am Toilettendeckel einen neuen Betrieb zu beauftragen. Also bieten wir so viel wie möglich aus einer Hand, als Gesamtkonzept.“
Neben dem Kerngeschäft, also Holzbau, Aufstockungen, Anbauten oder Dachstühle, leistet Jacobi deshalb auch Dachdecker- oder Spenglerarbeiten, entwickelt Wärmedämmungen für Neubauten oder Sanierungen und stellt bei Bedarf sogar Baugenehmigungen oder Förderanträge. „Mit diesem breiten Ansatz laufen wir in der Region außer Konkurrenz“, ist sich der Allrounder sicher. „Für die Kunden bedeutet das Top-Service – und uns sichert es das Überleben, dass wir seit jeher, über den Tellerrand schauen.“ Beim Blick über den Tellerrand ist er auch auf ökobewusste Lösungen für seine Kunden gestoßen. Aktuelles Projekt ist dabei in Zusammenarbeit mit der Odenwälder Firma AgriCell die Dämmung mit einem natürlichen Rohstoff – Wiesengras, eine Methode, die sogar der Staat fördert. „Mein Vorteil ist, der Betrieb läuft, ohne dass ich daneben stehe. Das Vertrauen in die Mitarbeiter ist da. Also nutze ich meine Zeit, um zu überlegen, welche neuen Wege die Firma beschreiten kann.“ Eines will Jacobi dabei nicht sein: „Ich bin kein Missionar. Ich biete den Leuten an, was ich für sinnvoll erachte. Ob sie das annehmen wollen, ist ihre freie Entscheidung.“
Ähnlich klingt seine Einstellung zum Thema Ausbildung. „Den Jungs, die bei uns lernen, bieten wie hier etwas, nämlich einen sicheren Arbeitsplatz, vernünftige Bezahlung und gutes Betriebsklima. Das ist unsere Leistung. Daraus etwas zu machen, das ist die Eigenleistung jedes Einzelnen.“
Die Ausbildung zum Zimmerer steht auf drei Säulen: Ausbildungsbetrieb, Berufsschule und überbetriebliche Ausbildungsstätte. „Jugendlichen hier eine Chance zu geben ist uns wichtig. Wir haben im Schnitt einen Azubi pro Lehrjahrgang – und das, obwohl wir nicht ganz glücklich damit sind, dass wir im ersten Lehrjahr als Betrieb kaum etwas von den Jungs haben.“ Einer, der beste Eigenleistung gezeigt hat, ist Thomas Tschickardt. Im Januar legte er seine vorgezogene Gesellenprüfung ab und war mit 100 praktischen und 98,3 Theoriepunkten Jahrgangsbester. Beim Landeswettbewerb des Zimmereihandwerks belegte der 18-Jährige den 2. Platz, nun ist er vorgeschlagen für die Begabtenförderung. „Mir gefällt mein Beruf sehr, damit stellt sich der Ehrgeiz automatisch ein“, findet Tschickardt. „Toll ist auch, dass hier im Betrieb so viele Bereiche abgedeckt sind, also die Arbeit sehr vielfältig ist.“ Das klingt schwer nach Lob an die Adresse des Arbeitgebers. Angesprochen auf den Anteil am Erfolg des Youngsters winkt Jacobi entschieden ab, „das hat er ganz allein geschafft.“ Und nach einem Moment des Nachdenkens fügt er hinzu, „wir bieten unseren Auszubildenden den Nährboden an, wachsen müssen die Jungs dann selbst.“

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